einladung pueri cantores

Glocken

Glocken

glockenGlocken gehören zu den ältesten Musikinstrumenten der Menschheit. Seit jeher wurden sie in allen Kulturen zu kultischen Handlungen verwendet. Auch für das Christentum hat die Glocke zentrale Bedeutung. Sie ist daher bis heute neben der Orgel das wichtigste Musikinstrument unserer Liturgie. Ob als kleines Altarglöckchen, in mittlerer Größe als Anläuteglocke neben der Sakristeitür oder in erhabener Form in den Glockenstuben unserer Kirchtürme.

Doch das Ansehen von Glocken ist einem Wandel unterworfen: Bei ihrer Weihe werden sie festlich geschmückt und von allen bestaunt. Hängen sie jedoch einmal unsichtbar in den Glockenstuben, lässt das öffentliche Interesse an ihnen schnell nach, sie werden oftmals bedauerlicherweise sogar als Lärmbelästigung empfunden.

Glocken sind hochkomplizierte Instrumente. Die Berechnung ihrer Form und ihr Guss erfordern ein höchstes Maß an Sachkompetenz und Erfahrung, ebenso ihre Aufhängung in den Türmen und die Wartung der Läuteanlagen.

Jede Diözese stellt daher ihren Gemeinden nicht nur eine Orgelsachberatung sondern auch eine Glockensachberatung zur Verfügung. Die Glockensachberatung ist – da hier in noch höherem Maße als bei der Orgelsachberatung auch statische und damit sicherheitstechnisch relevante Fragen berührt werden – für Gemeinden kostenlos.

Viel Wissenswertes über Glocken finden Sie in einem Artikel von Prof. Martin Kellhuber im „info kirchenmusik“ 2006/1, S. 29ff. (Downloadbereich) und in noch ausführlicheren Art und Weise auf der Homepage des Beratungsausschusses für das Deutsche Glockenwesen: www.glocken-online.de.

Glockensachverständige der Diözese Regensburg

Die beiden Glockensachverständigen unseres Bistums:

Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Hackl
Bischöfliches Baureferat

Prof. Martin Kellhuber
Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikpädagogik

Zu erreichen sind die beiden Glockensachverständigen über das Diözesanreferat Kirchenmusik, Tel: 0941/597-2295, Fax: -2206; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gebetläuten

Das Angelusläuten (oder „Gebetläuten“ wie der Volksmund sagt) hat im christlichen Abendland eine lange Tradition und ist aus unseren Städten und Dörfern nicht wegzudenken. Dreimal am Tag (mit Ausnahme des Karfreitags und Karsamstags) rufen die Glocken zum Angelus-Gebet, dem „Engel des Herrn“; morgens um 6.00 Uhr (in manchen Orten auch erst um 7.00 Uhr), mittags um 12.00 Uhr und abends je nach Sonnenuntergang:

Das abendliche Angelus-Läuten 2016

01.01.-14.01.: 17.00 Uhr
15.01.-31.01.: 17.30 Uhr
01.02.-15.02.: 18.00 Uhr
16.02.-15.03.: 18.30 Uhr
16.03.-26.03.: 19.00 Uhr
27.03.-31.03.: 20.00 Uhr (Beginn der Sommerzeit)
01.04.-15.04.: 20.30 Uhr
16.04.-31.08.: 21.00 Uhr
01.09.-15.09.: 20.30 Uhr
16.09.-30.09.: 20.00 Uhr
01.10.-15.10.: 19.30 Uhr
16.10.-29.10.: 19.00 Uhr
30.10.-31.10.: 18.00 Uhr (Ende der Sommerzeit)
01.11.-15.11.: 17.30 Uhr
16.11.-31.12.: 17.00 Uhr


(Quelle: Direktorium der Diözese Regensburg)

 

Der Engel des Herrn

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria …

Maria sprach: Siehe ich bin die Magd des Herrn: mir geschehe nach Deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria…

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria …

V Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A dass wir würdig werden der Verheißung Christi,

Lasset uns beten .
Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. – Amen.