Kirchenmusik in der Corona-Krise

Alle aktuellen Hinweise rund um dieses Thema finden Sie hier gebündelt auf einer Seite.


Anweisungen für die Liturgie in der Diözese Regensburg

Am 20. Juli hat die Diözese Regensburg ihre Anweisungen für Gottesdienste unter Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften aktualisiert.
Den vollen Text der geltenden Richtlinien in der Fassung vom 20.07.2020 können Sie hier herunterladen.

Diözese veröffentlicht Hygienekonzept für Chorproben

Wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem COVID-19-Erreger beim Singen gelten Chorproben als besonders infektionsgefährdend. Dennoch dürfen in Bayern unter strengen Auflagen Proben mit Vokalensembles im Laienmusikbereich ab dem 22. Juni wieder stattfinden. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat dazu in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium am 9. Juli ein Hygienekonzept vorgestellt, das auch den Diözesanen Regelungen zugrunde liegt.
Unter Beachtung dieses Maßnahmenkatalogs sind auch in unserer Diözese ab sofort Chorproben wieder gestattet. Die Einhaltung der Maßnahmen liegt in der Verantwortung des Trägers des Chores, in der Regel also bei der jeweiligen Pfarrei.
Möglicherweise werden die Vorgaben aus räumlichen Gründen nicht überall durchführbar sein, zudem ist die Größe der Gruppe, mit der geprobt werden kann, durch die räumlichen Gegebenheiten und die erforderlichen Abstände begrenzt. Es wird also weiter Kreativität gefragt sein (u. a. sollte die Möglichkeit von Proben im Freien erwogen werden), denn eine reguläre Probenarbeit, wie man sie vor der Pandemie-Zeit kannte, ist noch nicht abzusehen. Dennoch ist die grundsätzliche Möglichkeit für Proben von Vokalgruppen ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität.
Zur Ihrer Information finden sie hier im Downloadbereich ebenso die aktuelle (6.) Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19. Juni. 

Vorschläge für die Liedauswahl in Corona-Zeiten

Da das gemeinschaftliche Singen in einem geschlossenen Raum leider derzeit ein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich bringt, finden Sie in der "Regensburger Sonntagshilfe" Vorschläge für die musikalische Gestaltung der Messfeier, die nur auf Kantorengesang mit Orgelbegeleitung beruhen. Bisher wurden diese Vorschläge, die von Regionalkantor Rudof Fischer erarbeitet wurden, für jeden Sonntag einzeln veröffentlicht. Ab der aktuellen Ausgabe der "Sontagshilfe" sind die dort abgedruckten Liedvorschläge an die aktuelle Situation angepasst.
Die Reduzierung des Gemeindegesangs auf das Allernötigste ist nach der Verringerung des Sitzbstands auf 1,5 Meter und dem Verzicht auf den Mund-Nase-Schutz beim Gottesdienst umso wichtiger!

 

Konzerte in Kirchen wieder gestattet

Seit 15. Juni sind in Bayern grundsätzlich wieder Konzertaufführungen zulässig. Derzeit sind maximal 100 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien gestattet. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen für Konzerte wurden staatlich geregelt. Über die Umsetzung im kirchlichen Bereich wird derzeit abschließend beraten, offizielle Anweisungen der Diözese hierzu werden bald erfolgen, sodass das ursprünglich bis 31. August geltende Verbot von Kirchenkonzerten wieder aufgehoben ist.
Im Gegensatz zu Gottesdiensten besteht bei Konzerten aber auch am Platz weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Ein evtl. vorgesehener Gesangsanteil sollte ein Drittel des Gesamtprogramms nicht überschreiten, auf gedruckte Programme wird verzichtet.

Orgel und Corona

Der Bund Deutscher Orgelbaumeister hat Handlungshilfen veröffentlicht, wie guter Hygieneschutz an der Orgel gelingen kann, ohne die Instrumente durch die Verwendung von Desinfektionsmitteln zu gefährden. Außerdem wird der Befürchtung entgegengewirkt, Orgelspiel könnte durch die Aufwirbelung der Luft im Kirchenraum zu einer größeren Infektionsgefahr führen. [Link]

Hygieneregeln für den Orgelunterricht

Im Rahmen der Lockerungen nach den Corona-Beschränkungen darf in Bayern wieder musikalischer Einzelunterricht erteilt werden. Auch der Orgelunterricht im Rahmen des D- und C-Kurses, sowie der Nachwuchsorganisten-Ausbildung ist nun wieder möglich. Einzuhalten ist dabei das diözesane Hygieneschutzkonzept für den Orgelunterricht, das hier heruntergeladen werden kann.

Rechtliche Hinweise zur Kirchenmusik während der Corona-Pandemie

"Der Dienst der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker während der Corona-Pandemie" ist der Titel eines am 30. April veröffentlichten Schreibens von Generalvikar Prälat Michael Fuchs an alle Pfarreien der Diözese, das einerseits die Wertschätzung für den kirchenmusikalischen Dienst gerade in Zeiten der Krise unterstreicht, auf der anderen Seite aber auch die rechtlich sehr eingeschränkten Möglichkeiten von Kirchenstiftungen gegenüber Honorarkräften aufzeigt.
Lesen Sie das Schreiben im vollen Wortlaut hier.

"Wenn Singen tötet"

... so lautete der Titel eines Artikels der "Neuen Zürcher Zeitung" Anfang April, der sich auf einen Bericht der "Los Angeles Times" Ende März bezogen hatte. Auch viele andere Artikel in internationalen Zeitungen berichten darüber:
Bei einer Chorprobe in den USA steckten sich mehrere Chormitglieder trotz Sicherheitsabstand und Desinfektionsmöglichkeit durch das gemeinsame Singen mit Covid-19 an, zwei davon (80 und 82 Jahre) starben sogar mittlerweile. Das Durchschnittsalter der Infizierten lag bei 67, der jüngste war 31. Keiner der Chorsänger hatte Symptome und dennoch hatte einer das Virus übertragen. Dazu passt die Aussage des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts Prof. Lothar Wieler, dass gerade beim Singen Partikel mit enormer Wucht aus dem Hals geschleudert werden und umgekehrt durch das tiefe Einatmen auch viel mehr Partikel "eingesaugt" werden als beim normalen Atmen.
Leider ist gerade Chorsingen eine der Tätigkeiten, die es aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und wohl noch ziemlich lange) am besten zu vermeiden gilt. Zum Artikel: Link

Schutzmasken für Pfarreien im Bistum

Schutzmasken web  Das Bischöfliche Ordinariat hat begonnen, Masken über die Dekanate an die Pfarrer zu verschicken. "Wo wir mit anderen Menschen zusammenkommen, sollten wir nach Möglichkeit die Verbreitung des Virus durch das Tragen der Masken erschweren. Je früher wir uns daran gewöhnen, umso besser ist es für uns und die anderen", so Generalvikar Michael Fuchs. Zur vollständigen Meldung: [Link]  Foto: BOR

Ausnahmeregelungen der GEMA zu Livestream-Messen im Internet

Die GEMA für die Zeit der Corona-Pandemie mit dem Verband der Diözesen Deustchlands (VDD) eine Ausnahmegenehmigung vereinbart: Ohne eigene Anmeldung und Kosten ist der Livestream von Gotetsdiensten über die Homepages der jeweiligen Pfarrei möglich. Die Ausnahmeregeklung gilt bis 15. Septmeber 2020.