Kirchenmusik in der Corona-Krise

Alle aktuellen Hinweise rund um dieses Thema finden Sie hier gebündelt auf einer Seite.

Orgel und Corona

Der Bund Deutscher Orgelbaumeister hat Handlungshilfen veröffentlicht, wie guter Hygieneschutz an der Orgel gelingen kann, ohne die Instrumente durch die Verwendung von Desinfektionsmitteln zu gefährden. Außerdem wird der Befürchtung entgegengewirkt, Orgelspiel könnte durch die Aufwirbelung der Luft im Kirchenraum zu einer größeren Infektionsgefahr führen. [Link]

Hygieneregeln für den Orgelunterricht

Im Rahmen der Lockerungen nach den Corona-Beschränkungen darf in Bayern wieder musikalischer Einzelunterricht erteilt werden. Auch der Orgelunterricht im Rahmen des D- und C-Kurses, sowie der Nachwuchsorganisten-Ausbildung ist nun wieder möglich. Einzuhalten ist dabei das diözesane Hygieneschutzkonzept für den Orgelunterricht, das hier heruntergeladen werden kann.

Vorschläge für Pfingsten

Da das gemeinschaftliche Singen in einem geschlossenen Raum leider derzeit ein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich bringt, finden Sie im Downloadbereich Vorschläge für die musikalische Gestaltung der Messfeier am Pfingstsonntag und Pfingstmontag, die nur auf Kantorengesang mit Orgelbegeleitung beruhen.

Musikalischer Einzelunterricht wieder möglich

In der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung am 5. Mai wurde beschlossen, ab 11. Mai Einzelunterricht an Musikschulen wieder zu ermöglichen. Daher ist es auch wieder möglich - unter Einhaltung des Hygiene- und Abstandsgebots - Klavier- und Orgelunterricht zu erteilen. [Link] (siehe Punkt 9)

Anweisungen für die Liturgie in der Diözese Regensburg

Am 29. Mai hat die Diözese Regensburg Anweisungen für Gottesdienste unter Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften aktualisiert. Für die Kirchenmusik gilt weiterhin in unserem Bistum:

(Punkt 1.8): Solisten (Kantor) und Orgel sind möglich. Scholagesang, kleine Ensembles und Gemeindegesang sind – wenn überhaupt – nur in stark reduzierter Form möglich. Vokal- und Instrumentalchöre kommen nicht zum Einsatz. Das Gotteslob kann nur benutzt werden, wenn es von Zuhause mitgebracht wird.

Die am 29. Mai erfolgten Änderungen der Anweisungen finden Sie hier, den vollen Text der geltenden Richtlinien können Sie hier herunterladen.

Chorproben und Kirchenkonzerte bleiben ausgesetzt

Wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem COVID-19-Erreger beim Singen sind Chorproben derzeit nach Mitteilung des Regensburger Gesundheitsamtes aufgrund der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung untersagt; Verstöße können daher sogar geahndet werden.
Auch die Durchführung von Konzerten in Kirchen bleibt bis auf weiteres ausgesetzt.

Rechtliche Hinweise zur Kirchenmusik während der Corona-Pandemie

"Der Dienst der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker während der Corona-Pandemie" ist der Titel eines am 30. April veröffentlichten Schreibens von Generalvikar Prälat Michael Fuchs an alle Pfarreien der Diözese, das einerseits die Wertschätzung für den kirchenmusikalischen Dienst gerade in Zeiten der Krise unterstreicht, auf der anderen Seite aber auch die rechtlich sehr eingeschränkten Möglichkeiten von Kirchenstiftungen gegenüber Honorarkräften aufzeigt.
Lesen Sie das Schreiben im vollen Wortlaut hier.

"Wenn Singen tötet"

... so lautete der Titel eines Artikels der "Neuen Zürcher Zeitung" Anfang April, der sich auf einen Bericht der "Los Angeles Times" Ende März bezogen hatte. Auch viele andere Artikel in internationalen Zeitungen berichten darüber:
Bei einer Chorprobe in den USA steckten sich mehrere Chormitglieder trotz Sicherheitsabstand und Desinfektionsmöglichkeit durch das gemeinsame Singen mit Covid-19 an, zwei davon (80 und 82 Jahre) starben sogar mittlerweile. Das Durchschnittsalter der Infizierten lag bei 67, der jüngste war 31. Keiner der Chorsänger hatte Symptome und dennoch hatte einer das Virus übertragen. Dazu passt die Aussage des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts Prof. Lothar Wieler, dass gerade beim Singen Partikel mit enormer Wucht aus dem Hals geschleudert werden und umgekehrt durch das tiefe Einatmen auch viel mehr Partikel "eingesaugt" werden als beim normalen Atmen.
Leider ist gerade Chorsingen eine der Tätigkeiten, die es aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und wohl noch ziemlich lange) am besten zu vermeiden gilt. Zum Artikel: Link

Schutzmasken für Pfarreien im Bistum

Schutzmasken web  Das Bischöfliche Ordinariat hat begonnen, Masken über die Dekanate an die Pfarrer zu verschicken. "Wo wir mit anderen Menschen zusammenkommen, sollten wir nach Möglichkeit die Verbreitung des Virus durch das Tragen der Masken erschweren. Je früher wir uns daran gewöhnen, umso besser ist es für uns und die anderen", so Generalvikar Michael Fuchs. Zur vollständigen Meldung: [Link]  Foto: BOR

Erstkommunionfeiern und Firmungen bis Ende Mai 2020 abgesagt

Im Bistum Regensburg werden bis einschließlich Pfingstsonntag (31. Mai) keine Erstkommunionfeiern, Firmungen und Bischofstermine stattfinden. Die offizielle Meldung dazu hier.

Tägliches Sondergeläute um 19:30 Uhr

Bischof Rudolf lädt dazu ein, sich einer großen ökumenischen Initiative anzuschließen, ein tägliches Sondergeläute um 19:30 Uhr durchzuführen [Pressemeldung]. Dieses besondere Läuten soll nicht in Konkurrenz zum Angelusläuten stehen und sich deshalb davon unterscheiden. Vorschlag: Die beiden größten Glocken könnten für ca. drei Minuten läuten. Das Geläut sollte nicht aufdringlich, aber eindringlich sein. Die Gläubigen sind auf diese Weise eingeladen, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit den Kranken und den Helfern der aktuellen Krise zu verbinden.

Ausnahmeregelungen der GEMA zu Livestream-Messen im Internet

Die GEMA für die Zeit der Corona-Pandemie mit dem Verband der Diözesen Deustchlands (VDD) eine Ausnahmegenehmigung vereinbart: Ohne eigene Anmeldung und Kosten ist der Livestream von Gotetsdiensten über die Homepages der jeweiligen Pfarrei möglich. Die Ausnahmeregeklung gilt bis 15. Septmeber 2020.